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Wird Porsche in die F1 einsteigen?

Tyler Heatley

24 März. 2021

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Porsche hat eine illustre Geschichte im Motorsport, die vom klassischen Grand Prix bis zum Rallyesport reicht. Der Rennsport liegt der deutschen Marke im Blut, und während man in den Geschichtsbüchern ein paar Jahrzehnte zurückblättert, in denen Porsche als Motorenlieferant in der Formel 1 tätig war, gab es viele Spekulationen über eine Rückkehr.

Porsche hat eine illustre Geschichte im Motorsport, die vom klassischen Grand Prix bis zum Rallyesport reicht. Der Rennsport liegt der deutschen Marke im Blut, und während man in den Geschichtsbüchern ein paar Jahrzehnte zurückblättert, in denen Porsche als Motorenlieferant in der Formel 1 tätig war, gab es viele Spekulationen über eine Rückkehr. Die nächsten Jahre könnten entscheidend für die Rückkehr von Porsche in die Startaufstellung sein.


Die Autohersteller sind praktisch davon überzeugt, dass die Zukunft des Autofahrens elektrisch ist, und in vielerlei Hinsicht ist sie das auch, aber Performance-Automarken, die sich mit Verbrennern einen Namen gemacht haben, erkunden auch andere Wege. Porsche hat mit dem Taycan bewiesen, dass es in Elektroautos investiert, aber es hat auch viel Geld in die Entwicklung synthetischer Kraftstoffe gesteckt.


Synthetisch hergestellte Kraftstoffe sind im Moment ein wirklich spannendes Thema, da sie mit bestehenden Verbrennungsautos kompatibel sind, aber potenziell 85 % weniger Emissionen haben. Dieses Zeug könnte das Lebenselixier der Hersteller von Sportwagen werden.


Was hat das mit der Formel 1 zu tun? Nun, der Sport steht unter erhöhtem Druck, umweltfreundlicher zu werden, als es seine aktuelle 1,6-Liter-V6-Hybridformel bereits bietet. Hinzu kommt, dass die großen Autohersteller, die in den Sport involviert sind, wollen, dass das Reglement der nächsten Generation mit ihren Straßenautoprodukten in Einklang gebracht werden kann. Es scheint, dass synthetische Kraftstoffe die Lösung sein könnten, die Porsche von der Ersatzbank locken könnte.


Wir wissen, dass Porsche eine Machbarkeitsstudie durchgeführt hat, als die Formel 1 vor 2014 ihr aktuelles Reglement einführte, aber letztendlich hat man sich stattdessen für ein Werksengagement im Langstreckenrennsport entschieden. Wenn diese Top-Serie zum Aushängeschild für synthetische Kraftstoffe wird, würde es viel Sinn machen, dass Porsche schließlich einsteigen will. Berichten zufolge hat das Unternehmen Gespräche mit F1-Vertretern über einen Einstieg geführt, aber die Teilnahme würde weitgehend von den nächsten Regeländerungen abhängen.


Es wäre ein großer Name in der F1, sogar nur als Motorenlieferant, und Dinge wie ein Kostendeckel ermutigen sicherlich neue Teams, sich anzuschließen. Dieser Sport ist häufig ein automobiles Wettrüsten, was bedeutet, dass die großen Geldgeber einen riesigen Vorteil haben - aber dank der neuen Ausgabenregeln ist das viel weniger der Fall. Das ist wahrscheinlich ein weiterer Anreiz für Porsche.


Die Formel 1 hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 klimaneutral zu sein, und die zusätzliche Verlockung einer Porsche-Beteiligung neben synthetischen Kraftstoffen würde der Sache sicher helfen.

Tyler Heatley

24 März. 2021