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VW baut Ladeinfrastruktur aus

Lukas Schmidt

04 Jan. 2021

VW erweitert die Ladeparks an seinen Standorten um 750 Stationen, erstmals sollen auch Schnellladestationen mit bis zu 300 kW gebaut werden.

Volkswagen will die Ladeinfrastruktur an seinen deutschen Standorten weiter ausbauen. Für 2021 sind rund 750 neue Ladepunkte geplant, erstmals sind auch Schnelllader mit bis zu 300 kW dabei. Aktuell gibt es an zehn VW-Standorten in Deutschland bereits mehr als 1.200 Ladepunkte, ein großer Teil davon ist öffentlich zugänglich.


Der größte Ladepark befindet sich in Wolfsburg mit rund 500 Ladepunkten. Weitere Ladeparks stehen in Hannover, Braunschweig, Salzgitter, Kassel, Emden, Osnabrück, Zwickau, Chemnitz und Dresden. Alleine in den vergangenen zwölf Monaten verzeichnete Volkswagen trotz Corona mehr als 50.000 Ladevorgänge an seinen Standorten. Der Strom dafür stammt zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen.


Thomas Ulbrich, Vorstand E-Mobilität: „Das Jahr 2020 war der angekündigte Auftakt zur großen E-Offensive von Volkswagen. Wir haben den ID.3 erfolgreich auf den Markt gebracht und legen mit dem ID.4 bereits das nächste Modell nach. Auch beim dringend notwendigen Aufbau der Ladeinfrastruktur leistet Volkswagen einen wichtigen Beitrag. Insgesamt brauchen wir in Deutschland und Europa aber deutlich mehr Ladepunkte, wenn sich das Elektroauto schnell etablieren soll. Im kommenden Jahr sind deshalb weitere Anstrengungen aller Beteiligten in Politik und Wirtschaft notwendig.“


Bis 2025 will VW auf 4.000 Ladepunkte aufstocken, auch die Händler bauen fleißig mit. Künftig bietet jeder Verkaufspunkt in Deutschland mindestens einen AC-Lader mit 11kW und einen DC-Lader mit 22kW an. Daneben beteiligt sich der Konzern weltweit am Aufbau von Schnellladenetzten – über Ionity in Europa, Electrify America in den USA und CAMS in China.

Lukas Schmidt

04 Jan. 2021