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Opel Mokka(-e) – Alles neu in Rüsselsheim

Arne Roller

22 Sept. 2020

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Anfang 2021 bringt Opel den neuen Mokka. Mit E-Antrieb, aber nach wie vor auch mit Verbrennern.

Anfang 2021 bringt Opel den neuen Mokka. Mit E-Antrieb, aber nach wie vor auch mit Verbrennern.


Kantig, kompakt und in knalligen Farben zeigt sich der neue Opel Mokka als buntes Trendfahrzeug, wie man es von Opel zuletzt beim Adam kannte. Markant ist vor allem die neue Front, die designtechnisch an die des ersten Manta angelehnt ist. Zentral findet sich hier der sogenannte „Vizor“, in dessen Mitte das Opel-Logo prangt. Umrahmt ist der Vizor von den durchaus schnittig designten Scheinwerfern. Überzeugend ist auch das minimalistisch gestaltete Heck. Klare Linien sorgen für ein sattes Auftreten.


Der neue Opel Mokka ist mit 4,15 Meter Länge ganze 12,5 Zentimeter kürzer als der Vorgänger. Und das bei einem um zwei Millimeter gewachsenem Radstand. Ergo: Opel hat die Karosserieüberhänge drastisch gekürzt. Das sieht nicht nur gut aus, sondern tut auch der Fahrdynamik gut.





Opel Mokka: Vielseitiges Antriebsportfolio


Mit der offiziellen Präsentation in Rüsselsheim ist der Opel Mokka ab jetzt bestellbar. Wie schon der aktuelle Corsa steht auch der Mokka auf der PSA-Plattform „CMP“, die es erlaubt, antriebstechnisch zweigleisig zu fahren – sowohl konventionell als auch elektrisch. Die Preise beginnen schon bei unter 19.900 Euro für den 100 PS starken Einstiegsbenziner. Neben der 130-PS-Benzinversion wird es auch nach wie vor einen Diesel im Motorenportfolio geben. Dieser schöpft aus 1,5 Litern Hubraum 110 PS und 250 Newtonmeter Drehmoment. Geschaltet wird bei allen Verbrenner-Mokka per manuellem 6-Gang-Getriebe. Für den stärkeren Benziner ist auch eine 8-Gang-Automatik verfügbar.





Opel Mokka-e: Die Preise starten bei 32.990 Euro


Spannend ist vor allem der rein elektrische Mokka-e, dessen Preisliste bei 32.990 Euro losgeht. Der 260 Newtonmeter starke Elektromotor leistet 136 PS und soll mit seiner 50 kWh großen Batterie 322 Kilometer weit kommen. Im Eco-Fahrmodus soll laut Opel sogar noch mehr Reichweite drin sein. Zugunsten der Effizienz ist der Mokka-e auf eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h limitiert.


Ladetechnisch ist der Opel Mokka-e (2021) für die Schnellladung an der 100 kW-Gleichstrom-Säule ausgelegt. So lässt sich der Akku binnen 30 Minuten zu 80 Prozent laden.


Opel Mokka: Viel Digitalisierung im Innenraum


Hinter dem Lenkrad geht es im neuen Mokka digital zu. Ein 12-Zoll-Widescreen-Monitor ersetzt die analogen die Instrumente. Rechts vom Kombiinstrument sitzt in Richtung Fahrer ausgerichtet der zentrale Touchscreen. In der Topversion misst er eine Bildschirmdiagonale von zehn Zoll. Die Standard-Version ist lediglich sieben Zoll groß. Induktives Laden, Apple CarPlay und Android Auto, Spracherkennung und Echtzeitdaten gehören beim neuen Mokka zur Standardausrüstung. Was positiv auffällt: Trotz der modernen Ausrichtung und zweier Bildschirme verzichtet der Mokka nicht auf essenzielle Knöpfe. Sowohl Klimafunktionen als auch Lautstärkeregelung sind weiterhin ganz intuitiv per Taste oder Drehregler bedienbar. Hier beweist Opel Feingefühl. Komplett digitale Bedienung ist nämlich nicht jedermanns Sache. Jetzt schon bestellbar, steht der neue Opel Mokka ab Anfang 2021 bei den Händlern.





Arne Roller

22 Sept. 2020