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Citroën C4 – kompakter Komfort à la française

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Citroën C4 und ë-C4 sind ab sofort bestellbar. Die Auslieferungen starten im Dezember.

Citroën C4 und ë-C4 sind ab sofort bestellbar. Die Auslieferungen starten im Dezember.


(Alle Fotos: Citroën)


Eigentlich starten die Preise für die batterieelektrische Kompaktlimousine Citroën ë-C4 mit 50 kWh-Batterie und 100 kW Leistung bei 33.766 Euro. Zieht man jedoch die Förderprämie von 9.000 Euro und den Steuervorteil ab, ist der Stromer mit knapp 24.300 Euro ein günstiges Einstiegsmodell in die Elektromobilität. Doch noch muss das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle den Franzosen offiziell in die BAFA-Liste der förderwürdigen Autos aufnehmen. Dann steht vollelektrischen Fahrten von bis zu 350 Kilometern nach WLTP mit einer Batterieladung nichts mehr entgegen. Der Franzose verfügt über 136 PS und fährt in der Spitze 150 km/h – also eher ein Auto für die Stadt oder gemütliche Fahrer.


Wer es konventionell mag, wählt Diesel oder Benziner. Für die sofort verfügbaren Modellvarianten beginnen die Preise hierfür bei 23.336 Euro, später wird es eine Einstiegsvariante ab 19.291 Euro geben.



Typisch französisch sind die gewagten und auffälligen Designlinien, die der Karosserie Charakter verleihen. „Die einzigartige Dachlinie und die schräg geführte Heckscheibe unterstreichen die aerodynamischen Eigenschaften der beiden Modelle. Die neue LED-Lichtsignatur in V-Form an Front und Heck und der Heck-Spoiler sind ein echter Hingucker“, beschreibt die PSA-Marke das Modell.


Dass der Innenraum Komfort bietet, ist man bei den Franzosen ja gewohnt. Dank „Advanced Comfort“-Federung und „Advanced Comfort“-Sitzen lässt es sich in der Kompaktlimousine rückenfreundlich cruisen. Als Beifahrer kommt man obendrein in den Genuss einer versenkbaren Tablet-Halterung, fürs entspannte Surfen unterwegs.



Insgesamt 20 Fahrerassistenzsysteme sind verfügbar, darunter ein Head-Up-Display, ein Frontkollisionswarner mit aktivem Notbremsassistenten sowie eine 360-Grad-Rückfahrkamera. Zudem bieten die Franzosen das System „Highway Driver Assist“ an, dass „mit dem aktiven Geschwindigkeitsregler mit Stop&Go-Funktion verknüpft ist und halbautonomes Fahren der Stufe 2“ ermöglicht. Dabei regelt das Fahrzeug automatisch die Geschwindigkeit, überwacht die Fahrbahn und hält die Spur.


Das Navigationssystem „Citroën Connect Nav“ liefert Verkehrsverhältnisse in Echtzeit, dargestellt werden diese auf einem 10 Zoll großen Touchscreen. Dank Mirror Link können die Funktionen des Smartphones auf dem Touchscreen des Fahrzeugs genutzt werden. Kompatibel ist das System mit Apple CarPlay und Android Auto. Die Connect Box rundet den Start in die digitale Ära ab. Sie ist die Basis für die Anzeige von Fahrzeuginformationen in der „MyCitroën“-App, setzt im Fall von ausgelösten Airbags einen Notruf ab und übermittelt den Standort des Fahrzeugs.



Verschiedene Ausstattungen stehen zur Wahl: Wer sich für die Basisvariante „Live“ entscheidet, bekommt eine Klimaanlage, ein digitales Audiosystem mit Bluetooth sowie ein Sicherheitspaket. Das Niveau „Feel“ umfasst LED-Scheinwerfer, „Advanced Comfort“-Federung, Einparkhilfe hinten, Zwei-Zonen-Klimaautomatik und das „Citroën Connect“-DAB-Radio mit 10-Zoll-Touchscreen. Das „Feel Pack“ beinhaltet zudem „Advanced Comfort”-Sitze, ein Head-Up-Display und eine Rückfahrkamera. Das Top-Ausstattungsniveau heißt „Shine“ und bietet zusätzlich schlüssellosen Zugang, das „Drive-Assist“-Paket (nur mit Automatikgetriebe) und das Sicherheitspaket „Plus“.


Will man also den Kompaktwagen voll ausstatten, sollte man vor der Unterschrift unter den Kaufvertrag aber noch mal rechnen.